Intensive Blutdruckeinstellung bei CKD – Keine Verbesserung des Nierenfunktionsverlustes Ein Zielblutdruck unterhalb des derzeitigen Standards hat bei nicht diabetischen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) im Hinblick auf die renalen Outcomes offenbar keinen zusätzlichen Nutzen im Vergleich zur Standardtherapie. Dies zeigt ein systematischer Review mit einer Metaanalyse von neun randomisiert-kontrollierten Studien mit insgesamt 8127 Patienten. Allerdings, schränken die Autoren ein, könnten nicht schwarze Patienten sowie diejenigen mit stärker ausgeprägter Proteinurie.. weiterlesen →

Hypertonie besser im Team bewältigen! Arzt und Patient auf einem Tandem, der Erkrankte am Lenker. Mit diesem Symbol will die Deutsche Hochdruckliga Ärzte und Patienten gleichermaßen gegen Hypertonie in die Verantwortung nehmen. Von Jan Groh (Ärztezeitung vom 17.5.2017) BERLIN. Unter dem Motto „Ich bleib mir treu!“ hat die Deutsche Hochdruckliga (DHL) die Therapietreue zum Schwerpunktthema.. weiterlesen →

Mit Hilfe von SGLT2-Hemmern scheint es möglich zu sein, bei Patienten mit diabetischen Nierenschäden die fortschreitende Verschlechterung der Nierenfunktion zu verlangsamen. Mit der Zahl der Diabeteserkrankten steigt auch die Zahl der Menschen, deren Nieren in Folge des dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels in Mitleidenschaft gezogen werden und ihre wichtige Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Ist die Nierenfunktion.. weiterlesen →

Nierenkrankheiten sind bei Menschen mit Typ1- und Typ-2-Diabetes nach Amputationen die zweithäufigste Komplikation. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnierentags hin und rät zu regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen. „Bei einer diabetischen Nephropathie kommt es durch hohen Zuckergehalt im Blut und hohen Blutdruck zu einer Schädigung der feinen Blutgefäße in den Nieren“, sagt Dr. med. Jens Kröger,.. weiterlesen →

Am 09. März ist Weltnierentag: Ziel des weltweiten Aktionstags ist es, die Prävention von Nierenerkrankungen in den Vordergrund zu stellen. Derzeit sind über 100.000 Menschen in Deutschland auf ein Nierenersatzverfahren – Dialyse oder Transplantation – angewiesen. Ein Nierenversagen kann grundsätzlich jeden treffen, besonders gefährdet sind allerdings Menschen mit Übergewicht. Die Zahl der durch Übergewicht verursachten.. weiterlesen →

Jeder fünfte Pflegeheimbewohner erhält Medikamente, deren Dosis nicht an seine Nierenfunktion angepasst oder von denen etwa aufgrund einer – häufig altersbedingten – Nierenschwäche sogar abzuraten wäre. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam um den Oldenburger Versorgungsforscher Prof. Dr. Falk Hoffmann in einer Studie mit 852 Bewohnern aus 21 Pflegeheimen in Bremen und Niedersachsen, deren Ergebnisse.. weiterlesen →

Dank einer neuen Studie ist es nun erstmals möglich, die Häufigkeit von Nierenschäden in Deutschland quantitativ zu schätzen. In der Studie „Prävalenz der eingeschränkten Nierenfunktion“ haben Wissenschaftler um Professor Matthias Girndt, Nephrologe und Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Halle (Saale) und Dr. Pietro Trocchi vom Institut für Epidemiologie, Biometrie und Informatik.. weiterlesen →

In Nordostdeutschland scheint die Prävalenz für die chronische Nierenerkrankung am höchsten zu sein, so das Ergebnis einer aktuell im JASN publizierten Studie. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie unterstreicht die Forderung nach einem Register. Etwa 10% der europäischen Bevölkerung ist von einer chronischen Nierenerkrankung („chronic kidney disease“/CKD) – sei es nun leichtgradig oder im Endstadium mit.. weiterlesen →

Forscher an der Keck School of Medicine in Los Angeles haben eine retrospektive Kohortenstudie zu Vor- und Nachteilen der Verwendung von Shunts bzw. Grafts erstellt. In der Studie mit 16.464 dialyseabhängigen Patienten ≥ 66 Jahren, bei denen ein arteriovenöser Shunt (AV-Shunt) oder eine arteriovenöse Kunststoffprothese (Graft) gelegt wurde, waren die Shunts in den ersten 12 Monaten mit einer etwas geringeren Mortalität assoziiert als die.. weiterlesen →

Eine Forscher-initiierte Studie aus Deutschland zur IgA-Nephropathie ist am 3. Dezember 2015 im „New England Journal of Medicine“ erschienen. Seit über 50 Jahren wird in der Glomerulonephritisbehandlung eine entzündungshemmende, immunsuppressive Therapie (mit Kortikosteroiden, aber auch mit neueren Immunsuppressiva und Zytostatika) eingesetzt. Wie bei jeder schweren und/oder chronischen Erkrankung ist eine gute unterstützende Behandlung aller Begleitumstände.. weiterlesen →